Lohan Gong

Die Wurzeln des Lohan Gong reichen bis in die Zeit zurück, in der Boddidharma, ein Indischer Mönch, nach China kam, um dort den Buddhismus zu verbreiten. Er entwickelte eine Reihe von Übungen, die dazu dienten, die vom vielen Meditieren geschwächten Mönche körperlich zu ertüchtigen. Die Ursprünge der Übungen entstammen aus Kampfsystemen wie dem Baguazhang, Taijiquan und anderen. Dr. Peng aus Taiwan hat sie nach Kriterien der Chinesischen Medizin und anatomisch- physiologischen Kriterien modernisiert und vor allem in Taiwan, Japan und der Schweiz gelehrt. Wenn sich die Schüler in die Übungen vertiefen, wird nach und nach Wissen über die Meridiane und Energiesysteme vermittelt. Alle sechzehn Formen können in verschiedenen Schwierigkeitsgraden ausgeführt werden, so dass sie den körperlichen Möglichkeiten, dem Alter und der Tagesverfassung angepasst werden können. Nach einer Dreiviertelstunde Lohan Gong, dies ist etwa die Zeit, die das Ausführen der gesamten Sequenz in Anspruch nimmt, fühlt man sich erstaunlich erfrischt und energetisiert.