Manuelle Triggerpunkt-Therapie
Die Triggerpunkttherapie geht davon aus, dass durch Fehl- und Überbelastungen, Schonhaltungen und Abschwächungen Minderdurchblutungen im Muskelgewebe auftreten können. Die Muskelfasern verkrampfen sich dabei derart, dass ein Millimeter kleiner maximaler Schmerz- oder Triggerpunkt entsteht. Schmerzen zeigen sich dabei typischerweise nicht am Ursprungsort, sondern in einem meist gleichbleibenden Ausstrahlungsgebiet.
Über das Suchen und Auflösen dieser Triggerpunkte mit dem Daumen oder den Fingern können zusammen mit ergänzenden Massnahmen Schmerzmuster aufgelöst und ein neues körperliches Gleichgewicht gefunden werden. Interessanterweise stimmen die Lokalisationen der Triggerpunkte bis zu 70% mit denen der Akupunkturpunkte überein. Auch die Ausstrahlungsgebiete folgen oft den Verläufen von Meridianen.
